In der Publikation von Franz Kuenlin "Gemälde der Schweiz" können wir lesen, dass Theaterspielen in Plaffeien schon vor 1834 rege gepflegt worden war. Aus der noch sehr lückenhaft dokumentierten Geschichte sind auf den nachfolgenden Seiten einige Inserate und Bilder wiedergegeben. 1891 wagte sich die damalige Theatergesellschaft mit der Aufführung von Wilhelm Tell (90 Personen / 16 Pferde) an ein gewaltiges Werk heran. Interessant ist festzustellen, dass nach der Theatergesellschaft der Marienverein und die Jungmannschaft abwechslungsweise ein Theater aufführten. Es wäre undenkbar gewesen gemischt zu spielen...., zu gross schienen die Gefahren. Erst 1947 – 48 laden die Jugendvereine zum Theaterbesuch ein. Daraus ist zu schliessen, dass es nun mit der Geschlechtertrennung vorbei war. Auf dem Programm stand "Das Allerseelen-Kind" unter der Regie von Kaplan Peter Pauchard.